Autor: Hans-Joachim Steinsiek

  • Dornum und die „Fogelvreien“

    Dornum und die „Fogelvreien“

    Ritterspiele vor der Kulisse von Schloß Dornum locken jährlich Touristen und Einheimische. So auch 2022 nach der modernen „Pest“ in Form von Coronajahren. Mittelalterliches Treiben und handwerkliche Einsichten, Musik und Met, Dornum lebt die Fiktion vom Mittelalter.

    Johannes Faget, Veranstalter von Fogelvrei im Gespräch mit Hajo Steinsiek, Dornum
  • Enttäuschung und Wut bei den Schulelternvertretern der Realschule Dornum

    Enttäuschung und Wut bei den Schulelternvertretern der Realschule Dornum

    Mit Wut und Zorn reagieren in Dornum die Schulelternvertreter der Realschule gegenüber der Gemeinde und dem Bürgermeister. Hintergrund sind Unstimmigkeiten in der Verwaltung von Spendengeldern und bei der Anschaffung von Corona-Luftfilteranlagen. Die Auseinandersetzung gipfelte bisher mit einer Anfrage der Elternvertreter bei der Kommunalen Aufsichtsbehörde beim Landkreis Aurich.

    Wir sprachen mit Tamara Noel und Michael Schwartz, den Vorsitzenden der Schulelternvertretung der Dornumer Realschule.

    Tamara Noel und Michael Schwartz
    Das Gespräch fand am 15. 7. 2022 in Dornum statt. Das Interview führte Hans-Joachim Steinsiek, Dornum.
  • Verkehr und Krimi

    Aurich – Betrunkener Fahrzeugführer Beamte der Polizei Aurich kontrollierten am Montagabend gegen 23:22 Uhr einen 35-jährigen BMW-Fahrer, der mit seinem Auto auf der Esenser Straße fuhr. Ein Zeuge teilte zuvor die auffällige Fahrweise des Mannes mit. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 35-Jährige erheblich alkoholisiert war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,2 Promille. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

    Großefehn – Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall Ein Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen ereignete sich am Montag gegen 15.15 Uhr in Aurich-Oldendorf. Eine 19-jährige Autofahrerin fuhr mit ihrem VW Polo auf dem Postweg in Richtung Ostgroßefehn und wollte nach links auf die Oldendorfer Straße abbiegen. Hierbei übersah sie nach ersten Erkenntnissen eine 28-jährige Golf-Fahrerin, die in Richtung Holtrop unterwegs war. Es kam es zum Zusammenstoß beider Autos, in dessen Folge der VW Golf gegen eine Hauswand prallte. Die beiden Fahrzeugführerinnen mussten durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Aufgrund von auslaufender Betriebsstoffe war auch die Feuerwehr im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die betroffene Strecke auf dem Postweg halbseitig gesperrt. Norden – Verkehrsunfallflucht Auf einem Parkplatz in der Deichstraße in Norden beschädigte ein bislang unbekannter Autofahrer einen neben ihm abgestellten VW Golf und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Der Verkehrsunfall ereignete sich zwischen Mittwoch um 11.30 Uhr und Montag um 13.40 Uhr. Zeugen des Verkehrsunfalles werden gebeten sich bei der Polizei Norden zu melden unter Telefon 04931 9210.

    Esens – Pfefferspray ins Gesicht gesprüht Eine bislang unbekannte Person sprühte am frühen Dienstagmorgen in Esens gegen 1.35 Uhr einem 26-jährigen Mann Pfefferspray ins Gesicht. Der 26-Jährige hatte zuvor gemeinsam mit Bekannten eine Veranstaltung in der Bahnhofstraße besucht und sich zur Tatzeit in Höhe des Nobiskruger Wegs aufgehalten. Dort kam es zu Streitigkeiten mit einer weiteren Personengruppe und schließlich dem Einsatz von Pfefferspray gegen den 26-Jährigen. Er wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Personen, die Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Wittmund unter Telefon 04462 9110 zu melden.

    Friedeburg – Sachbeschädigungen auf Friedhof Auf einem Friedhof am Strooter Weg in Friedeburg kam es am vergangenen Wochenende zu Farbschmierereien an mehreren Grabstätten durch eine bislang unbekannte Person. Der Vorfall ereignete sich vermutlich zwischen Freitagmittag und Samstagmittag. Die Polizei Wittmund hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise entgegen unter Telefon 04462 9110.

  • Einwendungen zu Klinikbau wurden erörtert

    Standortwahl, Verkehr und Artenschutz waren Thema

    LKA/Aurich.Im Rahmen des Raumordnungsverfahrens „Zentralklinikum Georgsheil“ fand am Montag der Erörterungstermin statt, in dem – entsprechend den Anforderungen des Niedersächsischen Raumordnungsgesetzes – die Anregungen und Bedenken der durch das Vorhaben in ihren Belangen berührten Träger öffentlicher Belange, Naturschutzverbände und Vereinigungen mit diesen erörtert wurden. An dem Termin in der „Alten Schmiede“ in Middels nahmen neben den Vertreterinnen und Vertretern der Kreisverwaltung, des Vorhabenträgers und des seitens des Vorhabenträgers beauftragten Planungsbüros insgesamt 15 Personen teil.

    Nachdem Kreis-Baudezernent Eiko Ahten und Judith Vogel als Leiterin des Amtes für Bauordnung, Planung und Naturschutz Ziel und Ablauf des Verfahrens erläutert hatten, stellte Projektleiterin Andrea Janssen von der Trägergesellschaft Kliniken Aurich-Emden-Norden GmbH das vom Landkreis Aurich und der Stadt Emden gemeinsam in Uthwerdum geplante Vorhaben Zentralklinikum noch einmal vor.

    Neben den regionalen Naturschutzverbänden hatte vor allem die Stadt Aurich Einwände zu dem Vorhaben. Dabei war vor allem die Standortwahl in Zweifel gezogen worden.

    Vor diesem Hintergrund ging Georg Seibert vom LandschaftsArchitekturbüro von Luckwald ausführlich auf die für die Standortwahl zu beachtenden Kritierien und die Prüfung möglicher Alternativen ein. Hierbei habe sich der Standort Uthwerdum als „sehr günstig“ für das Zentralklinikum erwiesen, fasste Seibert zusammen. Ziele der Raumordnung stünden dieser Standortwahl nicht entgegen. Auch würden die Städte Aurich und Norden in ihrer Funktion als Mittelzentren durch den Bau in der Gemeinde Südbrookmerland nicht beeinträchtigt.

    Auch eine mögliche Steigerung des Verkehrsaufkommens auf der Bundesstraße 210 durch die Zentralklinik war im Rahmen der Einwendungen angeführt worden. Eine solche Mehrbelastung erschwere die Erreichbarkeit des Krankenhauses und könne zu Verzögerungen bei Rettungseinsätzen führen, befürchten die Einwender. Planer Seibert entgegnete dieser Annahme, indem er auf die für Einsatzfahrzeuge geltenden Sonderrechte verwies. Für sie sei eine schnelle Erreichbarkeit der Zentralklinik auf jeden Fall gewährleistet.

    Durch die geplante Verlegung des Zentralen Omnibusbahnhofes auf das Klinikgelände werde das neue Krankenhaus auch in den ÖPNV-Hauptbusverkehr eingebunden. Zudem sei vom Landkreis eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Bahnstrecke Aurich-Emden beabsichtigt.

    Weitere Themen der Erörterung waren der Hochwasserschutz sowie die Binnenlandentwässerung, die in der Region vor dem Hintergrund des Klimawandels und seiner Auswirkungen zunehmend schwieriger wird. Projekte wie „KLEVER“ oder der Nachfolger „KLEVER Risk“, an denen auch der Landkreis Aurich beteiligt ist, widmen sich dieser Problematik. Für den auf einer erhöhten Warft gelegenen Klinikneubau sehen aber Projektleiterin Janssen noch Planer Seibert ein Risiko. Durch eine Verbesserung der Vorflut solle die Situation weiter optimiert werden.

    Im Ergebnis mündet das Raumordnungsverfahren in eine Landesplanerische Feststellung, auch die in dem Erörterungstermin vorgebrachten Erkenntnisse werden in diese integriert.

  • Öffentliche Sitzung des Rates der Stadt Norderney

    am Mittwoch, 20.07.2022, findet in der Aula der Kooperativen Gesamtschule Norderney, An der Mühle 2, eine öffentliche Sitzung des Rates der Stadt Norderney statt. Die Sitzung beginnt um 18:00 Uhr. Hierzu laden wir Sie recht herzlich ein.

    Die Tagesordnung ist unter www.stadt-norderney.de im Ratsinfosystem der Stadt Norderney einsehbar.  

  • Landtagswahl: Noch Wahlhelfende für die Wahl am 9. Oktober im Wahlkreis 87 Wittmund/Inseln gesucht

    lkw Wittmund.Die Kreiswahlleitung bei der Kreisverwaltung Wittmund sucht für die anstehende niedersächsische Landtagswahl am 9. Oktober noch Wahlhelfende für die Briefwahl, die an dem Tag nach Schließung der Wahllokale um 18:00 Uhr in der BBS Wittmund ausgezählt wird. Für eine Beteiligungan der Auszählung der Urnenwahl in den Wahllokalen vor Ort können sich die Bürger und Bürgerinnen direkt an die entsprechende Gemeinde bzw. Samtgemeinde wenden.

    Voraussetzung für das Ehrenamt bei der Wahl ist die Wahlberechtigung. Demnach kann als Wahlhelfender nur tätig werden, wer: Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 GG ist,das18. Lebensjahr vollendet hat undseit drei Monaten im Land Niedersachsen seinen Wohnsitz hat.

    Für die Auszählung der Briefwahl durch den Landkreis Wittmund ergeben sich folgende Rahmendaten am Wahlsonntag: Beginnist um15:30 Uhr inderBBS Wittmund, wo die Wahlvorstände für die Briefwahlbezirke zusammenkommen. Für Ihr Engagement wird an dem Tag eine Aufwandsentschädigung für Wahlvorsteher in Höhe von 60 Euro gezahlt, alle anderen Wahlhelfenden erhalten 40 Euro. Diese Aufwandentschädigung wird einheitlich im Landkreis Wittmund, also auch für die Auszählung der Urnenwahl bei den Gemeinden und Samtgemeinden gezahlt. DieAufgabe der Wahlhelfenden ist insbesondere die Auszählung der Stimmzettel und die Ermittlung des Wahlergebnisses im jeweiligen Wahlbezirk. Auf Antrag können die entstandenen Fahrtkosten erstattet werden.

    Interessierte melden sich bitte bis zum 29. Juli 2022 perEmail mit Namen, Anschrift, Geburtsdatum und Kontaktdaten unter der Funktionsadressekreiswahlleiter@lk.wittmund.de.

  • Neue Juister Rettungswache eingeweiht

    Neue Juister Rettungswache eingeweiht

    Dienstag,12. 7. 2022

    Neue Juister Rettungswache eingeweiht

    Modernes Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben

    Juist. Sie ist schon seit einigen Monaten in Betrieb, mit einer kleinen Feierstunde konnte die neue Rettungswache auf Juist am Montag nun auch offiziell eingeweiht werden. „Jetzt gibt es optimale Bedingungen für die Einsatzkräfte“, stellte Landrat Olaf Meinen fest, der die „hervorragende Zusammenarbeit“ mit der Gemeinde und mit der Feuerwehr lobte. Gemeindebrandmeister Arend Janssen-Visser gab das Kompliment zurück. Besonders positiv: Der Umbau ist tatsächlich im seinerzeit veranschlagten Kostenrahmen von 2,8 Millionen Euro geblieben, betonte Meinen.

    Und auch der Juister Bürgmeister Dr. Tjark Goerges nannte den Standard der Rettungswache „super“. Er sei dankbar, dass der Landkreis die Planung und Finanzierung übernommen habe. Die Insulaner seien beim Rettungsdienst des Landkreises Aurich bestens aufgehoben. Das freute Carl-Heinz Ahrends als Geschäftsführer des Rettungsdienstes, der ebenfalls auf die moderne Ausstattung der Rettungswache verwies, von der sich die Gäste bei einer Führung durch das Gebäude einen Eindruck verschaffen konnten.

    Die Notwendigkeit zur Erstellung eines Neubaus für die Rettungswache auf Juist bestand seit vielen Jahren. Bislang gab es ein dauerhaftes Provisorium in einem alten Haus im Ortskern mit einem zusätzlichen „Notfallcontainer“. Zwischen dieser Unterbringung und dem Neubau „liegen Lichtjahre“, sagte Landrat Meinen.

    Die Umsetzung wurde 2017 konkret. Vom Technischen Gebäudemanagements des Landkreises Aurich war die Planung entwickelt und bis zum Bauantrag fertiggestellt worden. Aufgrund der zahlreichen Auflagen waren der Gestaltung allerdings Grenzen gesetzt. Den Auftrag für die Ausführungsplanung und Objeküberwachung erhielt das Architekturbüro Ubben-Ihnken-Ufken mbh aus Esens, das über Erfahrungen in der Realisierung von Projekten auf Juist verfügt. Mit den Arbeiten wurde im Herbst 2019 begonnen. Mehrere Fachplanungsbüros und insgesamt 15 Firmen, davon der größte Teil aus der Region, waren an der Umsetzung beteiligt.

    Nicht zuletzt coronabedingt belief sich die Bauzeit auf rund zwei Jahre. Die Beschr änkung der Bautätigkeiten auf Juist auf die Zeit vom 1. Oktober bis 30. April sowie der schwierige Materialtransport auf der autofreien Insel sorgten ebenfalls für den hohen zeitlichen Aufwand.

    Mit der Inbetriebnahme am 1. Februar 2022 zog dann die Rettungsdienst Landkreis Aurich gGmbH in die neue Wache ein und übernahm ab diesem Zeitpunkt auch die Aufgabe der Notfallrettung auf der Insel Juist. In dem Neubau verfügt der Rettungsdienst über Umleidekabinen, getrennte Sanitärbereiche, eine Küche und einen Gemienschaftsraum, einen Schwarz-Weiß-Bereich bei möglichen Kontaminierungen, ein Behandlungszimmer, Schlafräume sowie zwei Fahrzeug-Stellplätze und eine Waschhalle.

    Bei bedrohlichen Einsätzen wird der Rettungsdienst von den Juister Ärzten Dr. Martin Birkenfeld und Dr. Paul Okot-Opiro unterstützt.

  • Ohne Ihn gäbe es heute die Dornumer Synagoge nicht mehr.

    Ohne Ihn gäbe es heute die Dornumer Synagoge nicht mehr.

    Hohe Auszeichung für Georg Murrar-Regner, Leiter der Gedenkstätte Dornumer Synagoge

    Interview mit Georg Murrar-Regner, Dornum Mai 2022

  • Kann man zukünftig an der Nordsee noch billig Urlaub machen?

    Kann man zukünftig an der Nordsee noch billig Urlaub machen?

    Göran Sell, vorläufiger Geschäftsführer der Tano

    Telefoninterview am 26. 1. 2022, Göran Sell mit Hans-Joachim Steinsiek, Redaktion Fresenspegel

    Schon jetzt gehört ein Urlaub an der Nordsee nicht immer zu den ganz billigen Vergnügen. Gleichwohl gibt es Anbieter, die Pensionen noch zu moderaten Preisen und Bedingungen anbieten. Nun will eine neue Tourismusagentur Nordsee GmbH (Tano) die Vermarktung des gesamten Nordseeraums in Angriff nehmen. Die Urlaubsregion zu einem Premiumstandort weiterzuentwickeln und mehr Gäste aus dem In- und Ausland anzulocken hat man sich auf die Fahnen geschrieben. An der Agentur beteiligen sich sieben niedersächsische Landkreise und die Stadt Wilhelmshaven. Die kreisfreie Stadt Emden gehört zwar zum bisherigen Tourismusverband Nordsee e.V., ist aber noch nicht Mitglied der Tano. Länderübergreifend ist Bremerhaven mit von der Partie, das zu Bremen gehört.

    Wir sprachen in einem Telefoninterview mit Göran Sell, dem vorläufigen Geschäftsführer der Tano.

    Foto: Tobias Hoiten

  • Start des bundesweiten Jugendwettbewerbs „denkt@g“ der Konrad-Adenauer-Stiftung

    Start des bundesweiten Jugendwettbewerbs „denkt@g“ der Konrad-Adenauer-Stiftung

    Jugendliche können sich mit Instagram-Kanälen zur Erinnerung an Shoa und NS-Diktatur oder zu aktuellen Fragen von Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit beteiligen

    Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ruft die Konrad-Adenauer-Stiftung zur Teilnahme am bundesweiten Jugendwettbewerb „denkt@g“ auf. Dieser steht unter der Schirmherrschaft des Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bundestagspräsident a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert.

    Unter dem Themenschwerpunkt „Antisemitismus – früher und heute. Spurensuche und Auseinandersetzung bis in die Gegenwart“ sind junge Menschen im Alter von 16 bis 22 Jahren dazu aufgerufen, sich in unterschiedlicher Form in Aufsätzen, Recherchearbeiten, Interviews und anderen Projekten mit dem Nationalsozialismus und der Shoa, aber auch mit aktuellen Fragen zu Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Angesichts eines zunehmenden und offen zu Tage tretenden Antisemitismus, der sich in Hetze und Gewalt, aber auch in subtileren Formen der Ablehnung und Anfeindung äußert, ist dies dringender denn je!

    Anlässlich des Starts des Jugendwettbewerbs erklärt der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Norbert Lammert: „Wer sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocausts auseinandersetzt, stellt fest, dass Freiheit und Demokratie, Toleranz und Humanität keine selbstverständlichen Gewissheiten sind, sondern historische Errungenschaften, die das fortdauernde Engagement jedes Einzelnen von uns voraussetzen.“ Und weiter betont er: „Der Antisemitismus ist alles andere als Geschichte. Im Gegenteil: Gerade im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat die Verbreitung von Verschwörungstheorien mit antisemitischen Bezügen wieder stark zugenommen. Das dürfen wir auch vor dem Hintergrund unserer Geschichte nicht hinnehmen. Jüdisches Leben gehört zu Deutschland. Der „denkt@g“-Wettbewerb macht das immer wieder unmittelbar deutlich. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel unserer Geschichte so aktuell und so wichtig.“

    Die Wettbewerbsbeiträge gilt es mediengerecht in Form von kreativ gestalteten Instagram-Kanälen bis zum 31. Oktober 2022 einzureichen. Zu gewinnen gibt es Geld- und Sachpreise, die im Rahmen einer großen Preisverleihung in Berlin verliehen werden.

    https://www.kas.de/de/denktag-wettbewerb