Seit 10 Jahren malt Silvious auf gebrauchte Teebeutel. Bevor sie mit ihrer Arbeit beginnen kann, werden die Beutel getrocknet, entleert und gebügelt. Dann werden die Teebeutel mit Aquarellzeichnungen kunstvoll bemalt. Die unterschiedlichsten Motive sind darauf zu finden: das Alte Rathaus der Stadt Norden, eine Teekanne mit der Ostfriesischen Rose oder ein Messingkessel aus der Dauerausstellung des Museums wurden extra für diese Ausstellung angefertigt. Blumen, Früchte, Landschaften und sogar ostfriesische Kühe wurden auf den Teebeuteln verewigt.
Doch Silvious malt nicht nur ganz klein, sie kann auch ganz groß. So steht der Besucher staunend vor einem blauen Kimono, der aus über 800 bemalten Teebeuteln zusammengeklebt wurde. Auch Kleidchen und Hemden sind so entstanden. Während der Eröffnung der Ausstellung in der vergangenen Woche kamen die Besucher aus dem Staunen, was alles aus Teebeuteln entstehen kann, nicht heraus. Vor zwei Jahren stellte Silvious erstmals in Deutschland, genauer gesagt im Künstlerhaus Hooksiel aus.
Bei ihrem Aufenthalt an der Nordseeküste hat sie sich vom Ostfriesentee inspirieren lassen. Auch in New York, Frankreich, Spanien, Griechenland und Japan waren ihre Werke schon zu bestaunen. Dort stellte sie auch andere von ihr bemalte Dinge wie gebrauchte Briefumschläge, Blätter oder Eierschalen aus und zeigte, was neben Teebeuteln noch in Kunstwerke verwandelt werden kann.
Zur Sonderausstellung im Ostfriesischen Teemuseum werden Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten. Hier kann man sich selbst einmal als Künstler versuchen und Teebeutel gestalten. Die Termine sind auf der Homepage des Museums unter www.teemuseum.de zu finden.
Die Sonderausstellung „The Art of Tea – Teebeutelkunst von Ruby Silvious“ ist bis zum 23. April im Ostfriesischen Teemuseum zu sehen. Öffnungszeiten im März: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr und ab April täglich von 10 bis 17 Uhr.
Die Übergabe des Bundesverdienstkreuzes durch Landrat Olaf Meinen an Georg Murra-Regner erfolgte am Montag den 27. Februar in Dornumergrode, wohin der Landrat Freunde des Geehrten und Lokalpolitik Dornums einlud.
Wir sprachen mit Georg Murra-Regner und erfuhren gleich den Handlungsstrang eines weiteren Buches des Autors, was bald erscheinen dürfte.
Interview mit Georg Murra-Regner, Dornum, Hans-Joachim SteinsiekGeorg Murrar-Regner neben seiner Gattin Frau Margitta Regner, rechts im Bild Landrat Olaf Meinen, links Bm Uwe Trännapp, bei Festakt am 27. 2. 23 in Dornumergrode. (Foto: copyright, Mathias Regner)
zur Vita:
Murra-Regner, Georg
geb. 15.12.1949 in Pilsum
Anschrift: Schulweg 6, 26553 Dornum
Schilderung der Verdienste:
In den Achtziger Jahren war es das Bestreben von Georg Murra-Regner, der 1975 nach Dornum zog, wo seine zukünftige Ehefrau als Lehrerin arbeitete, und einigen engagierten Bürgern aus Dornum, das schon sehr verfallene Gebäude, das als einziges von zwölf Synagogen in Ostfriesland erhalten geblieben war, zu erhalten und als Gedenkstätte einzurichten.
Am Aufbau von jüdischen Ausstellungen und der Einrichtung des Raschi-Hauses in Worms hatte er während seines Aufenthaltes in Frankfurt rege teilgenommen. Zudem hatte er jüdische Führungen durch das ehemalige Wormser-Ghetto, über den jüdischen Friedhof „Am Heiligen-Sand“ und in Michelstadt, Odenwald, mit durchgeführt.
Am 19. Februar 1990 kam es dann zur Gründung des Fördervereins „Synagoge Dornum“, zu dessen Vorsitzenden er gewählt wurde. Dieses Amt führt er ununterbrochen bis heute aus. Er repräsentiert den Verein und hat seine Arbeit der kleinen ehemaligen Synagoge und dem Kampf gegen den Antisemitismus gewidmet. Die meisten Mitglieder des Vereins wohnen weit entfernt von Ostfriesland und haben nicht die Möglichkeit, sich durch Tätigkeiten einzubringen.
Am 15. Dezember 1991 fand die Übergabe der 1841 erbauten und nun restaurierten Synagoge statt.
Im März 1992 wurde die erste Dauerausstellung in der Synagoge eröffnet und in den folgenden Jahrzehnten immer wieder durch neue Exponate ergänzt. Alle Ausstellungsstücke befinden sich im Privatbesitz von Georg Murra-Regner, die er unentgeltlich dem Verein leiht. Es ist somit die größte jüdische Ausstellung weit über Ostfriesland hinaus.
Die Ausstellung dokumentiert die jüdische Geschichte und Kultur im Laufe von 350 Jahren und beschränkt sich nicht nur auf die Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Besonders werden die jüdische Religion und das Alltagsleben der Juden dargestellt. Zahlreiche Exponate widmen sich dem Leben von Mitgliedern der ehemaligen jüdischen Gemeinde Dornums bzw. Ostfrieslands.
Seit 1992 haben mehr als 150.000 Besucher die ehemalige Synagoge besucht, was vor allem Georg Murra-Regner zu verdanken ist, der an jedem Wochenende und im Sommer auch an Wochentagen die Synagoge geöffnet hat; im Jahr verbringt er viele Stunden in dem Gebäude. Die Besucher erhalten zahlreiche Informationen über die Exponate und das jüdische Leben.
Zusätzlich führt er die Besucher durch die Herrlichkeit Dornum und zu den Stätten der ehemaligen jüdischen Nachbarn, der Erlös kommt allein dem Verein „Synagoge Dornum“ für die Unterhaltung der Gedenkstätte zugute.
Auch um die Pflege und Erhaltung des jüdischen Friedhofs ist er sehr bemüht, 1984 ließ er auf eigene Kosten einige Grabsteine wiederaufrichten. Jahre später wurde unter seiner Mitarbeit der Friedhof neu eingezäunt und der Eingangsbereich neu gestaltet. Am Samstag und an jüdischen Feiertagen verschließt er das Friedhofstor und öffnet es nach den jüdischen Feiertagen wieder.
Bedingt durch die Corona-Pandemie war die Synagoge zeitweise geschlossen und Führungen fanden nur unter den gegebenen Bedingungen statt.
Georg Murra-Regner ist fast täglich zu erreichen, schaut jeden Tag in der Synagoge nach, ob alles in Ordnung ist und kümmert sich um die Handwerker bei Ausführung von Reparaturen.
Im Laufe der Jahre organisierte er zahlreiche Ausstellungen, u.a. Werke des jüdischen Malers Ber Warzager, Graphiken von Judith Pins, Ricardo Fuhrmann, Hermann Struck, Max Liebermann, eine Ausstellung über jüdische Friedhöfe, über die Marranen „Taufe oder Tod?“, über die Familie Cohen aus Dornum „Wer war Ari Cohen?“ sowie „Die Familie Weinthal- das Schicksal einer jüdisch-ostfriesischen Familie“, sowie die Familie Wolffs. Außerdem richtete er gemeinsam mit Almut Holler vom Verein „Synagogenweg Norden“ eine große Ausstellung im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ aus und hielt dazu Vorträge über die Kabbala und Juden in Deutschland.
In den letzten Jahren wurde er mehrmals in verschiedenen Städten zu Vorträgen eingeladen.
Die Ausstellung „Die Dornumer Synagoge brannte nicht“ ist zurzeit in der Synagoge zu sehen.
Außerdem organisierte er mehrere jüdische Konzerte: „Jüdische Liturgie“ mit Künstlern aus Amsterdam, zwei Trios aus Wien mit jiddischer Musik und einem Chor aus Dortmund, der jüdische Lieder vortrug.
Ferner hielt er zahlreiche Vorträge vor Schulklassen, kirchlichen Gruppen und Interessierten über jüdisches Leben und Religion. Weiterhin hielt er Vorträge über die Entstehung der Herrlichkeit Dornum, sowie über die Sturmfluten an der ostfriesischen Küste, besonders von 1717.
Er legt besonderen Wert darauf, dass ehemalige jüdische Bürger und Nachfahren Dornum bzw. Ostfriesland besuchen und kennenlernen. So war Dan Cohen aus Israel in Dornum, bis zu seinem Tod 2015, ein jährlich wiederkommender häuslicher Gast. Häufig kam auch Dr. Ernst Rose, Sohn des letzten Synagogenvorstehers Wilhelm Rose, 1931 in Dornum geboren, gest. 2013, mit seiner Mutter aus den USA, sowie auf Einladung von Murra-Regner Aviva Kleinman, Tochter von Hugo Abrahams aus Dornum, in Esens geboren, mit ihrer Familie aus Tel Aviv nach Dornum und Esens. Auch Enkel und Urenkel der Familie Wolffs aus Südafrika waren auf den Spuren ihrer Vorfahren bei Murra-Regner in Dornum und besuchten die Synagoge, wo ihr Urgroßvater einst Synagogenvorsteher war, sowie den jüdischen Friedhof, auf dem noch die Gräber der Vorfahren zu finden sind. Immer wieder erhält er Besuch von ehemaligen jüdischen Familien aus Argentinien, die Aurich, Norden oder Esens, die Städte ihrer Vorfahren, besuchen.
Regelmäßig öffnet Georg Murra-Regner am „Tag des offenen Denkmals“ ganztägig die Türen der Synagoge. Auch der Gedenktag zum Pogrom vom 9. November 1938 wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Dornu, auf dem Marktplatz am Mahnmal, das von Georg Murra-Regner initiiert wurde, gestaltet.
Murra-Regner schrieb bisher 20 Bücher über jüdische Themen, die teilweise vom Verein „Synagoge Dornum“ herausgegeben wurden, sowie weitere zehn Bücher über das Leben in Dornum und Ostfriesland, unter anderem über die Hexenverfolgung „Eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen und „ Zeit-Jahr- und Tage- Weiser“ des Harlingerlandes, deren Erlös aus dem Verkauf ebenfalls vollständig dem Verein zugutekommt. Sein letztes Buch „Manentes – Die Bleibenden“ erschien 2022. Murra-Regner beschreibt die Geschichte und das Leben der ostfriesischen Juden nicht losgelöst von der allgemeinen Geschichte und Entwicklung Ostfrieslands bzw. Deutschlands.
In wenigen Wochen wird ein fertiggestelltes Manuskript über die Familie Cohen, die nachweislich mehr als 250 Jahre in Neustadt Gödens an der „schwarzen Brak“ und in der „Herrlichkeit Dornum“ lebte, in Druck gehen.
Wir wünschen Georg Murrar-Regner weiterhin viel Erfolg und persönlich ihm und seiner Familie alles Gute!
Ein Gespräch mit dem Architekten und Denkmalpfleger Kai Nilson aus Nesse (Dornum)
Welche Farbgestaltung, welche Materialien sollen erlaubt sein, Fragen, die sich Bewohner und Entwickler in Gemeinden mit traditionellem Baubestand stellen müssen. Oft auch konflikthaft mit politischen Entscheidungen, wie dies derzeit in Dornum zu beobachten ist. (wir berichteten.)
Der Architekt Kai Nilson ist selbst Besitzer von Immobilien in der Gemeinde Dornum und hat sich für eine traditionsgebundene Bauweise ausgesprochen. Mit anderen Bürgern hat er Widerspruch gegen einen kommunalen Bauplan eingelegt. Wir sprachen mit ihm.
Telefoninterview am 24. 2. 2023. Das Gespräch mit Kai Nilson führte Hans-Joachim Steinsiek
Das der Wahn die Sicht auf die Realität trübt ist nicht allein ein Phänomen der Psychiatrie. Der Wahn kann alltäglich und sich auch in Gruppen zeigen. Jahrzehnte wähnte sich die Gesellschaft in einer politischen Hoffnung auf die rationale Lenkungskraft des politischen Fortschritts, weg von den Erfahrungen zweier Weltkriege, hin zu Regelungen internationaler Bündniskräfte. Ausgeblendet die Machtkonzentration in Händen von Psychopathen, nicht nur in fernen Regionen, sondern auch an der Spitze großer Nationen. Tyrannische Persönlichkeiten mit eigener destruktiver Logik, gespeist aus Emotionen und Rückgriff auf Glaubenspostulate, zum Teil aus religiösen Überzeugungen gespeist. Das Emotionen aber verhaltenssteuernd sind erleben wir heute auf großer Bühne. Schon der Philosoph Spinoza räumte der Emotion die gleiche Bedeutung wie dem Verstand zu.
Nun ein Jahr nach dem mörderischen Überfall Russlands, mit dem Ziel einen souveränen Staat auszulöschen, sind die Hoffnungen zerstoben. Wir erleben den Abwehrkampf einer Nation und den Mut der Verzweifelung. Die Lage der Ukraine zwingt zur Entscheidung und Neubestimmung. Verdrängung kann nicht gelingen, denn die Situation dieses Staates könnte auch zum Schicksal anderer Nationen werden. Bedrückend für all diejenigen, die die Freundschaft der Moskauer Diktatur recht kritiklos über Jahrzehnte gepflegt und gepredigt haben. Ein Kanzler heute, der posthum eine Erklärung für sein zauderndes Verhalten umdeuten muss als rationale Haltung im Dienste des Friedens, der bereits im Blut der Ukrainer versank. Hätte er sich doch an einen Vorgänger seiner Kanzlerschaft erinnert, der einst mit Pershing-Raketen eine klare Grenze zog. Helmut Schmidt kann heute nicht mehr befragt werden, aber sein derzeitig weiser Schluß, einer Aggression etwas entgegen zu setzen, hätte Lehre sein können. Nun muss eine neue Parteigeneration die Friedensphantasien auf reale Annahmen gründen lernen. Einer Partei, die in der Wählergunst sich so tief wiederfindet wie in ihrer ganzen Parteigeschichte nicht gekannt.
Bleiben die Realitätsverweigerer, die Glaubenskraft gegen die Realität beanspruchen wollen. Sie wenden sich nicht gegen den Aggressor sondern liefern Forderungen mit einem Verbrecher über den Willen einer Nation hinweg verhandeln zu wollen. Geschichtlich blind und jeder Problematisierung ihrer Ansichten abhold, ignorieren jede Lehre der Geschichte, die Zeugnis von der Vergeblichkeit mit einem kranken Despoten zu verhandeln gibt. Verhandlungen mit Hitler? Hätten sie uns die Freiheit gebracht? Hat Stalin uns befreit? Mitnichten, sein berechtigter Kampf um die Freiheit seines Landes hat nicht zur Freiheit aller betroffenen Nationen geführt. Freiheit wird nicht von Despoten installiert. Sinnlos ihnen irreale Zugeständnisse vor die Füße zu werfen.
Und die Kirchen? In Russland kriegstreibend und hier? Zögerlichkeit im klaren Urteil auch hier. Verurteilt ein Papst den Despoten? Protestantische Kirchenvertreter haben ihrerseits Probleme die Notwendigkeit von Waffen zu akzeptieren. Im Hitlerreich gab es bei ihnen reichlich Akzeptanz und Unterwerfung im Dienste der Nazis, Stichwort „Deutsche Christen“. Pazifisten und Frauenrechtlerinnen sollten sich auch darauf besinnen, dass sie ihre Überzeugung wohl kaum unter Despoten leben könnten. Hier erwartet man leider vergeblich die Klage über Putins Verbrechen, die nur auf der Anklagebank in Den Haag verhandelt werden dürfen.
Wie wird es weitergehen? Niemand kann das voraussehen, aber die Verantwortung für alles praktische Handeln sollte rationalen Fragen unterworfen werden. Und moralisch kann nur die Forderung nach beständiger Freiheit der Ukrainer in ihrem gesamten Land sein. So schwer uns die Bilder des täglichen Grauens aus der bequemen Sesselperspektive der Distanz erträglich sind.
Für seine herausragenden Leistungen hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Georg Murra-Regner das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Georg Murra-Regner ist ein über die Grenzen Ostfriesland hinaus bekannter Autor vieler Bücher im Bereich der Jüdischen Lokalgeschichte. Wir stellten hier einige seiner Werke im Interview vor.
Landrat Olaf Meinen wird den Orden und die Verleihungsurkunde am Montag, den 27. Februar um 15 Uhr im Rahmen einer Teetafel in Dornum überreichen.
„Fresenspegel“ und die Redaktion der Dornumer Nachrichten gratulieren Georg Murra-Regner zu der Ehrung und wünschen weiterhin frohes Schaffen.
(stk)
Foto: erle, Georg Murrar-Regner mit einem seiner neueren Werke
Stolz und Sorge liegen in Neßmersiel im Augenblick eng beieinander. Wie schon der Name sagt, sind es Freiwillige, die einen Großteil ihrer Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Aus- und Fortbildung sind hier die zentralen Forderungen. Und hier können die Neßmersieler durchaus stolz auf ihre Arbeit schauen. 16 Einsätze, davon 5 Brandeinsätze, 27 offizielle Dienstabende. 16 Beförderungen oder Spezialauszeichnungen sind an diesem Abend, wo am 28. Januar im Hause Sturmfrei die Jahreshauptversammlung stattfindet vorzunehmen, alles Anerkennungen, die nur mit großem Lerneinsatz erreicht werden können, denn der Brandfall unterscheidet nicht in Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr. Dietmar Helmers, Ortsbrandmeister hier in Neßmersiel, hat Gäste zu begrüßen, darunter auch seinen Vater, Kreisbrandmeister Dieter Helmers. Derzeit sind die Neßmersieler mit 26 aktiven, 6 Alterskameraden und 44 passiven Mitgliedern gut aufgestellt. 6 neue Kameraden kamen 2021/22 hinzu. An diesem Abend hat sich der Bürgermeister entschuldigen lassen, dafür sind Fachamtsleiter Uwe Lottmann in Begleitung seiner Amtsnachfolgerin Sabrina de Vries anwesend. Ersterer wird ob seines diesjährigen Ausscheidens in den Ruhestand geehrt. Doch selbst beim gemeinsamen Essen dreht sich der Gesprächsstoff um das zentrale Thema der zukünftigen Unterbringung. Neßmersiel und Nesse haben beide Feuerwehrhäuser, die modernisiert werden müssten, nach Ansicht der Feuerwehrleute als getrennte Einheiten. Doch gegen den Willen der Wehren läuft eine Planung für ein gemeinsames Haus, nach dessen Vorliegen dann die Politik entscheiden soll. Investitionsgelder scheinen eine gewisse Lockwirkung zu besitzen. Für die betroffenen Feuerwehrleute verunsichernd und unverständlich. Man fühlt sich überrollt.
Wir sprachen mit Gemeindebrandmeister Thorsten Siebels, den wir zur besseren Verständlichkeit auch in der Politik baten, sein Anliegen op Platt vorzutragen:
Gemeindebrandmeister Thorsten SiebelsThorsten Siebels im Gespräch mit H.-J. Steinsiek, 28. 1. 23, Neßmersiel
Die Bundes-SPD in argen Nöten. Eine neue Identität soll den Mythos des Friedens ohne Waffen ersetzen
Olaf Scholz findet international und weitgehend auch national kein Verständnis für sein intransparentes und zögerliches Handeln. Für eine Partei, die im letzten Jahr allein 14000 Austritte zu verzeichnen hatte und allein nicht regierungsfähig ist, eine große Bürde. Stoisches Schweigen und Beharren kann viele Ursachen haben. Erinnerungslücken bei Ausschussbefragungen sind zum Schutze der eigenen Person erklärbar, auch Zögerlichkeit beim Eingeständnis von Eigenverschulden einer ganzen Politikerriege lassen sich logisch nachvollziehen. Den Kanzler ficht aber öffentliche und internationale Kritik nicht an. Da wo persönliche Erklärungen eben zur Führungsstärke gehören würde, begegnet der kritisch nachfragenden Journalistik nichtssagendes Grinsen. Schöne Bilder statt faktischer Begründung. Wer die Bilder und Reden des verstorbenen Ex-Kanzlers Schmidt im Sinne hat, kann aus dem Gegensatz zu Scholz nur mutmaßen, was Kanzlerschaft heute bedeuten würde. Einen Nato-Doppelbeschluß und die Installation von Pershings trugen derzeit viele junge Genossen nicht mit. Darunter auch jene, die heute in Ämtern gewählt sich nie ernsthaft mit den ethischen Fragen von Gewaltwillkür und Krieg auseinander gesetzt haben. Zuhause ist es halt gemütlich und für wirtschaftliche Gewinnoptimierung wurde jeder zweifelnde Ansatz beiseite geschoben. Die Generation der sozialdemokratischen Nachkriegstheoretiker waren konfrontiert mit der philosophischen Ansicht eines Karl Jaspers, zwar oft als bürgerlicher Oldenburger diskreditiert, aber an seinem Buch, „Die Atombombe und die Zukunft des Menschen“, kam kein Disputant vorbei. Ein Buch, das auch heute noch jedem zweifelnden Politiker empfohlen werden kann. Die von Jaspers aufgeworfenen Fragen sind offenbar zeitlos aktuell.
Der heute von jungen Sozialdemokraten als Vorbild herangezogene Willy Brandt musste sich bereits in jungen Jahren als Soldat des norwegischen Untergrundes gegen den Faschismus engagieren. Sein Berliner Hilferuf an die Alliierten stammt aber aus einer anderen Zeit und einem anderen Kontext. Brandt zunächst als Bürgermeister und später als Kanzler musste sich rückversichern. Von einem heutigen Kanzler in Deutschland wird aber von allen Alliierten Führungsstärke erwartet. Zur Führungsstärke gehört aber das klare und transparente argumentative Vertreten des einzuschlagenden Weges.
Nach dem Dilemma seiner bisherigen Verteidigungsministerin, fand der Rückgriff auf Boris Pistorius statt. Psychisch ein gegensätzlicher Personentyp, der bisher durch spontanes Anpacken und Bundeswehrerfahrung beschrieben wird. Seine Aufgabe war mit dem ersten Tag eine dreifache. Erstens das miserable Erscheinungsbild der Kanzlerschaft zu korrigieren, zweitens den miserablen Zustand der Bundeswehr zu kommunizieren und drittens das entstandene Misstrauen international und national anzugehen.
„Ich kenne kein Junktim“ war der erste Befreiungsschlag, womit der Kanzler aus der Schusslinie genommen werden sollte. Zurück auf Null, wir werden alles mit unseren Verbündeten besprechen.
Akt zwei, wir halten alles offen, zunächst schauen wir mal in die Reservatenkammer und zählen….
Eine Liste, die er nun präsentieren wollte, existiert peinlicherweise schon, der Spiegel konnte das belegen, möglicherweise die erste fakenews des neuen Verteidigungsministers. Könnte als Notlüge interpretiert werden, denn das Ergebnis des Kassensturzes ist mehr als blamabel. Sollte Pistorius in Kenntnis der Zahlen die bereits vertraulich seinen Partnern in Ramstein mitgeteilt haben, wovon auszugehen ist, gab es zwei Stellungnahmen, eine innere und eine vertröstende fürs Volk.
Nun steht Scholz international isoliert da und das Ausland will schwere Waffen, eben auch Leopard 2, an die Ukraine liefern. Ein schwieriger Stand für alle Parteisoldaten, die sich an der Umdeutung von Begriffen offenbaren müssen.
Derweil ist die Nachwuchsmannschaft der SPD mit ihrem Vorsitzenden auf Selbstfindungskurs. Dieser musste am 22. 1. im Deutschlandfunk das Dilemma eingestehen, ebenso wie die Tatsache, sich in der personalen Vergötterung der zuvor vertretenen Politikergeneration getäuscht zu haben. Gleichzeitig das Versagen der zurückgetretenen Verteidigungsministerein einer unerbittlich nachhakenden Presse anzulasten offenbart wiederum politisches Grundverständnis. In der Tat ist es die Aufgabe der Presse jeder Legendenbildung entgegenzuteten.
Heute erwartet das Ausland und die Verbündeten mit Recht eine erwachsenengemäße Entscheidungsfähigkeit. Hier findet der SPD-Nachwuchs leider keine prägenden Gestalten mehr. Es sei denn, in den Geschichtsbüchern.
Wer kann sich wählen lassen? Alle Beitragspflichtigen, somit schon mal alle Grundbesitzer, unabhängig von Parteizugehörigkeiten oder sonstigen Voraussetzungen können die verantwortungsvolle Mitwirkung bei der Deich- und Sielacht anstreben. Wir sprachen deshalb mit dem Geschäftsführer Meinhard Edzards:
Interview am 3. 1. 2023 (stk)
Amtliche Bekanntmachungen
Bekanntmachung der Ausschusswahlen der Deich- und Sielacht Harlingerland vom 02.01.2023
Bekanntmachung
Bei der am 1. Januar 2023 neu gegründeten Deich- und Sielacht Harlingerland sind für die Besetzung des Ausschusses Wahlen durchzuführen. Gemäß § 12 der Satzung in der Fassung vom 01.01.2023 werden die Termine zur Wahl der Ausschussmitglieder sowie deren Stellvertreter – wie folgt – festgesetzt:
Wahlbezirk Nr. 5
umfassend die Gemarkungen Arle, Menstede-Coldinne, Berumerfehn, Nenndorf,
Eversmeer
am Montag, den 16. Januar 2023, 9.30 Uhr, Gaststätte „Zur Post“,
Auricher Str. 7, 26556 Westerholt
Wahlbezirk Nr. 6
umfassend die Gemarkungen Schweindorf, Utarp-Schweindorf, Utarp, Westerholt
am Montag, den 16. Januar 2023, 14.30 Uhr, Gaststätte „Zur Post“,
Auricher Str. 7, 26556 Westerholt
Wahlbezirk Nr. 1
umfassend die Gemarkungen Westeraccum, Dornumergrode, Dornumersiel, Westeraccumersiel, Westerbur, Damsum, Fulkum
am Dienstag, den 17. Januar 2023, 9.30 Uhr, Vereinsheim KBV Westeraccum, Butenhusener Str. 13 a, 26553 Westeraccum
Wahlbezirk Nr. 4
umfassend die Gemarkungen Nesse, Dornum, Schwittersum, Roggenstede
am Dienstag, den 17. Januar 2023, 14.30 Uhr, Vereinsheim KBV Westeraccum, Butenhusener Str. 13a, 26553 Westeraccum
Wahlbezirk Nr. 2
umfassend die Gemarkungen Bensersiel, Esens, Sterbur, Ostbense, Utgast
am Mittwoch, den 18. Januar 2023, 9.30 Uhr, Gaststätte „Nordstern“,
An der L5 Nr. 1, 26427 Ostbense
Wahlbezirk Nr. 8
umfassend die Gemarkungen Dietrichsfeld, Langefeld, Plaggenburg, Middels-Osterloog, Ogenbargen, Middels-Westerloog
am Mittwoch, den 18. Januar 2023, 14.30 Uhr, „Landgasthof zur Post“,
Esenser Str. 299, 26607 Aurich-Ogenbargen
Wahlbezirk Nr. 7
umfassend die Germarkungen Holtgast, Neuschoo, Westochtersum, Ost-Ochtersum
am Donnerstag, den 19. Januar 2023, 9.30 Uhr, Vereinsheim KBV Ochtersum, Am Rendel 2, 26489 Ochtersum
Wahlbezirk Nr. 9
umfassend die Gemarkungen Thunum, Mamburg, Stedesdorf, Osteraccum
am Donnerstag, den 19. Januar 2023, 14.30 Uhr, Gaststätte „Zur Bahn“,
am Freitag, den 20. Januar 2023, 9.30 Uhr, Hotel „Residenz“,
Am Markt 13 – 15, 26409 Wittmund
Wahlbezirk Nr. 10
umfassend die Gemarkungen Seriem, Neuharlingersiel, Altharlingersiel, Werdum
am Montag, den 23. Januar 2023, 9.30 Uhr, „Burggaststätte“,
Edenserlooger Str. 33, 26427 Werdum
Wahlbezirk Nr. 3
umfassend die Gemarkungen Moorweg, Blomberg, Dunum, Brill
am Montag, den 23. Januar 2023, 14.30 Uhr, Schießstand Schützenverein
Blomberg e. V., Bentweg 6, 26487 Blomberg
In dem Wahlbezirk 2 sind 3 Ausschussmitglieder zu wählen, in den Wahlbezirken 4 und 5 ist jeweils 1 Ausschussmitglied zu wählen. In den übrigen Wahlbezirken sind jeweils 2 Ausschussmitglieder zu wählen. Jedes Ausschussmitglied hat einen Stellvertreter, der erst im Falle einer Verhinderung oder Ausscheiden des ordentlichen Mitgliedes tätig wird.
Die Verbandsmitglieder wählen die Ausschussmitglieder und deren Stellvertreter in getrennten Wahlgängen. In jedem der vorgenannten Wahlbezirke sind die jeweiligen Ausschussmitglieder sowie die gleiche Anzahl der Stellvertreter zu wählen. Wählbar zum Ausschussmitglied ist jedes geschäftsfähige Verbandsmitglied. Mitglieder des Verbandes sind die jeweiligen Eigentümer und Erbbauberechtigten der im Mitgliederverzeichnis aufgeführten Grundstücke und Anlagen.
Jedes Verbandsmitglied, das Beiträge an den Verband zu leisten hat, hat das Recht, selbst oder durch einen Vertreter mitzustimmen. Ein Mitglied kann höchstens zwei weitere Mitglieder vertreten, dabei jedoch niemals mehr als 25 % der Wahlbezirksfläche. Von den Vertretern kann durch den Verbandsvorsteher eine schriftliche Vollmacht verlangt werden.
Ausschussmitglieder können nicht gleichzeitig Vorstandsmitglieder sein.
Das Stimmrecht bestimmt sich nach dem Beitragsverhältnis der Verbandsmitglieder im Verbandsgebiet. Das Stimmrecht darf nur wahlbezirksweise ausgeübt werden. Ist eine Wählerliste aufgestellt, so sind die darin verzeichneten beitragspflichtigen Flächen maßgebend. Bei Mitgliedern, die mindestbeitragspflichtig sind, ergibt sich das Stimmrecht aus dem Flächenwert des Mindestbeitrages. Das Stimmverhältnis ist dem Beitragsverhältnis gleich.
Um das Grundeigentum streitende Personen sind stimmberechtigt. Sie und die gemeinschaftlichen Grundeigentümer können nur einheitlich stimmen; die an der Wahl Teilnehmenden haben die Stimmen aller.
Der Interimsausschussvorsitzende leitet die Wahl, bei seiner Verhinderung sein Stellvertreter. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.
Nach Eröffnung der Wahlhandlung wird zunächst die Wahlberechtigung durch den Wahlleiter festgestellt. Alsdann werden aus der Mitte der Wahlberechtigten Wahlvorschläge gemacht. Sobald keine weiteren Vorschläge eingehen, erklärt der Wahlleiter die Vorschläge für festgestellt und führt die Wahlhandlung durch.
Gewählt wird, wenn kein Mitglied widerspricht, durch Zuruf oder Zeichen. Auf Verlangen eines Mitgliedes ist schriftlich zu wählen.
Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Erhält im ersten Wahlgang niemand die Mehrheit, wird erneut gewählt. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das vom Leiter der Wahl zu ziehende Los.
Im Anschluss an die Wahlhandlungen erfolgt in den einzelnen Wahlbezirken eine Unterrichtung und Anhörung der Verbandsmitglieder über die Angelegenheiten des Verbandes.
Esens, den 02.01.2023 Deich- und Sielacht Harlingerland
Zum Auftakt des Jubiläumsjahres veranstaltet das MK&G am Sonntag, den 8. Januar 2023 von 10 bis 18 Uhr einen großen Aktionstag für die ganze Familie.
Die Sesamstraße wird 50! Zum Auftakt des Jubiläumsjahrs veranstaltet das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) am Sonntag, den 8. Januar 2023 einen großen Aktionstag – auf den Tag genau 50 Jahre nach der deutschen Erstausstrahlung der legendären Fernsehsendung. Sesamstraße ist eine Ko-Produktion von NDR und Sesame Workshop. Von 10 bis 18 Uhr lädt das Museum ein, den runden Geburtstag mit einem vielfältigen Programm für die ganze Familie zu feiern. Die Stars der Sesamstraße Ernie und Bert begrüßen die Besucher*innen, sie beantworten Fragen und verschenken Autogrammkarten. Die beliebte Serienfigur Elmo ist ebenfalls zu Gast. In Knet- und Bastelworkshops sowie einer Malstation können Sesamstraßenfans selbst kreativ werden. Entspannen kann man sich mit einem ausgewählten Filmprogramm aus 50 Jahren Sendungsgeschichte. Beim Podiumsgespräch „Being Samson“ erzählen zwei Samson-Darsteller über Glücksmomente und Herausforderungen ihres Berufs. Und natürlich gibt es eine große Geburtstagstorte – so lange der Vorrat reicht!
AUSSTELLUNG IM MK&G Der Aktionstag ist ein Vorgeschmack auf die große Jubiläumsausstellung „Sesamstraße. 50 Jahre Wer, Wie, Was!“ die am 7. Mai 2023 eröffnet. Die in Kooperation mit dem NDR entstandene Ausstellung blickt hinter die Kulissen und richtet erstmals den Fokus auf die Gestaltung und handwerkliche Produktion der Sendung. Die Schau fragt danach, wie die Puppen, Kulissen, Kostüme, Requisiten und Musikstücke entwickelt werden und wer die kreativen Köpfe und geschickten Hände hinter den fantasievollen Figuren, Animationen und Schauplätzen sind. (7. Mai 2023 bis 7. Januar 2024)
PROGRAMM AKTIONSTAG ZUM GEBURTSTAG Sonntag, 8. Januar 2023, 10–18 Uhr
Ganztags Begrüßung durch Walking Acts Ernie und Bert (Foyer, EG) Malstation (Freiraum, EG) Sesamstraße-Filmprogramm (Spiegelsaal, EG)
Susi Schraube: Bastelworkshop Die Erfinderin Susi Schraube findet immer eine Lösung – egal für welches Alltagsproblem. Inspiriert von den Animationsfilmen über das kesse Mädchen mit Brille und Latzhose bauen die Teilnehmer*innen mit Draht, Holz, Papier und Knete kreative Schöpfungen. Betreut wird der Workshop von Cecile Noldus, der Künstlerin, die Susi Schraube gestaltet hat. Für Kinder ab 8 Jahren, ca. 1,5 Stunden, max. 15 Personen Gebühr: 3 Euro Ort: Vermittlungsräume, UG Treffpunkt: Rotunde / Haupttreppenhaus, EG Uhrzeiten: 11 Uhr, 14 Uhr, 16 Uhr Anmeldung erforderlich unter tickets.mkg-hamburg.de
Plonsters: Fimo-Workshop Die drei chaotischen Knetmännchen können sich in alles verwandeln, sie hecken immer was aus und bringen vor allem Spaß! Gemeinsam mit dem Künstler Marlin van Soest können die Teilnehmer*innen ihre eigenen kleinen Monster lebendig werden lassen und im Anschluss mit nach Hause nehmen. Für Kinder ab 6 Jahren, ca. 1 Stunde, max. 8 Personen Gebühr: 3 Euro Ort: Workshopräume, UG Treffpunkt: Rotunde / Haupttreppenhaus, EG Uhrzeiten: 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr Anmeldung erforderlich unter tickets.mkg-hamburg.de
Puppenaufführung: Ernie und Bert on Stage Wer kennt sie nicht: Ernie und Bert sind untrennbare Freunde! Im MK&G blödeln sie gemeinsam für das Publikum, beantworten Fragen und verteilen Autogrammkarten. Ort: Vestibül, UG Uhrzeiten: 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr
Meet & Greet mit Elmo! Ort: Vestibül, UG Uhrzeiten: 12 Uhr, 14 Uhr
Podiumsgespräch: Being Samson Zwei Samson-Darsteller sind im Gespräch mit dem Moderator Julian Schlichting über ihre Erfahrungen, den lebensgroßen Bären zu spielen. Peter Röders war ab 1978 der erste Samson-Spieler, Klaus Esch verkörpert die Figur seit 1992. Ort: Vestibül, UG Uhrzeit: 16 Uhr
INFORMATION ZUM BESUCH Ein Ticket entspricht dem regulären Museumseintritt, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Die Workshops sind vorab online und verbindlich für 3 Euro buchbar. Die Teilnahme ist begrenzt. Es werden Foto und Filmaufnahmen gemacht. Für Kinderwagen können nur sehr eingeschränkt Stellplätze angeboten werden.
Unser besonderer Dank für die großzügige Unterstützung an diesem Tag gilt der Bäckerei/Konditorei von Allwörden sowie Living Puppets/Matthies Spielprodukte GmbH & Co. KG.
Die Ausstellung wird gefördert durch den Ausstellungsfonds der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Hubertus Wald Stiftung und entsteht in Zusammenarbeit mit dem NDR.
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg Steintorplatz, 20099 Hamburg
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